Beförderungsbedingungen

Schlepplifte im Schigebiet Unterberg

  1. Die Benützung des Schleppliftes setzt skifahrerisches Können voraus.
  2. Personen mit lose herabhängenden Kleidungsstücken (z.B. Schal) werden nicht befördert.
  3. Der Fahrgast muss einen gültigen Fahrausweis besitzen.
  4. Den Anordnungen des Personals ist Folge zu leisten. Hinweise sind zu beachten. Zuwiderhandelnde können von der Beförderung ausgeschlossen werden.
  5. Kinder mit einer Körpergröße bis 1,00 m werden nicht alleine befördert. Die Beförderung von Kindern mit einer Körpergröße von 1,00 m bis 1,20 m ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung einer Aufsichtsperson, die das 15. Lebensjahr vollendet haben muss, zulässig. Das Vorsichherschieben von Kindern darf nur durch eine Person erfolgen, die das 15. Lebensjahr vollendet hat und über besondere Übung bei der Benützung von Schleppliften verfügt. Das Mitsichtragen von Kindern während der Beförderung ist unzulässig. Alkoholisierte Personen sind von der Beförderung ausgeschlossen.
  6. Unfälle oder Schäden, die der Benützer bei seiner Beförderung erleidet, sind dem Personal unverzüglich bekanntzugeben.
  7. Die Benützung des Schleppliftes durch Personen mit Skibobs setzt eine entsprechende Übung mit diesem Gerät voraus. Die Beförderung ist stehend, wobei der Skibob zwischen den Beinen mitgeführt wird, oder sitzend zulässig. Bei sitzender Beförderung ist eine Anhängevorrichtung zu verwenden, die sich beim Verlassen der Schleppspur sowie bei Sturz selbständig vom Bügel löst. Die Benützung des Schleppliftes mit Monoski, Snowboard, Swingboard, Firngleiter bzw. anderen Kurzskieren und Langlaufskiern setzt eine entsprechende Übung mit diesem Gerät voraus. Monoski, Snowboard und Swingboard müssen mit Fangriemen oder Skistopper ausgerüstet sein. Die Benützung des Schleppliftes durch (geh)behinderte Personen mit Spezialsport- geräten („Mono-Skibob) setzt eine entsprechende Übung mit diesem Gerät voraus. Das Sportgerät muss über eine Stoppvorrichtung und einen für die herkömmlichen Schleppbügel passenden, einwandfrei funktionierenden Einhänge- und Aushänge- mechanismus verfügen. Dem Fahrgast muss es auf Grund der Konstruktion des Sportgeräts möglich sein, aus eigener Kraft die Einsteigstelle zu erreichen sowie die Aussteigstelle und die Trasse zu verlassen.
  8. Für das Verhalten der Fahrgäste vor, während und nach der Beförderung gilt:
    Die Fahrgäste haben eine den Mund und die Nase abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr und Personen, denen aus gesundheitlichen Gründen das Tragen dieser Vorrichtung nicht zugemutet werden kann.